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Symphoniekonzert – Macht und Ohnmacht

04
Mär.2020
Symphoniekonzert – Macht und Ohnmacht
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14 Jahre lang rang Brahms mit sich und seinen Entwürfen zu einer ersten Symphonie, zu gross war der Schatten Beethovens. 1876 wagte er sich damit an die Öffentlichkeit. Ein Siegeszug durch die...
14 Jahre lang rang Brahms mit sich und seinen Entwürfen zu einer ersten Symphonie, zu gross war der Schatten Beethovens. 1876 wagte er sich damit an die Öffentlichkeit. Ein Siegeszug durch die Konzertsäle folgte, die Ohnmacht war überwunden. Ein Denkmal für die ihn an seine Kindheit erinnernde rumänische Volksmusik setzte György Ligeti in seinem «Concert Românesc». Das viersätzige Orchesterwerk greift in weiten Teilen auf volkstümliche Melodien zurück, war dem kommunistischen Regime Ungarns 1951 aber trotzdem zu modernistisch und wurde daher erst Jahrzehnte später aufgeführt. Obwohl erst im letzten Jahr uraufgeführt, wäre zeitgenössisch der falsche Begriff für Jeff Beals Flötenkonzert. Der Amerikaner, bekannt als Komponist der Musik zur erfolgreichen Serie «House of Cards», hat der Flötistin Sharon Bezaly ein Konzert auf den Leib geschneidert, das, mal verträumt melancholisch, mal rockig, mal jazzig, vor allem emotionale Bilder erzeugt.

Werke:
- György Ligeti (1923 – 2006)
- Concert Românesc (1951)
- Jeff Beal (* 1963): Konzert für Flöte und Orchester (2016) (Schweizer Erstaufführung)
- Johannes Brahms (1833 – 1897): Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Ensemble:
argovia philharmonic

Leitung:
Benjamin Haemhouts

Solist:
Sharon Bezaly, Flöte

Gut zu wissen

Datum
Mittwoch, 04. März 2020 19:30
Lokalität
kath. Kirchgemeindehaus Villmergen
Kirchgasse 5
5612 Villmergen
Homepage
https://www.classicpoint.net/de/symphoniekonzert-macht-und-ohnmacht/119445
Export
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Veranstaltungsort

kath. Kirchgemeindehaus Villmergen
Kirchgasse 5
5612 Villmergen